Nichts kann die französischen Ponyreiter aufhalten, nach dem Gelände stellen sie mit fehlerlosen Ritten drei der besten fünf Starter im CCIOP2 in Marbach.

Der windige Morgen hatte zwar ein paar Blumenkübel umgeworfen, jedoch dafür gesorgt, dass der Boden auf der Geländestrecke trotz des regnerischen Donnerstags gut abtrocknete. Der fleißige Marbacher Bautrupp sicherte den Ponys ein griffiges Geläuf, so dass die Reiter in Angriffslaune in frischem Tempo auf die Strecke gingen. Parcourschef Willi Thiebes baute zusammen mit dem engagierten Marbacher Bautrupp einen Kurs, der Reiter und Ponys for-derte, aber nicht überforderte.
Die schnellste Zeit (je 6:06 Minuten) gelang Chloe Gualtieri aus Frankreich und der Italiene-rin Camilla Luciani, sie liegen im Gesamtclassement nach dem Gelände mit 30,30 bezie-hungsweise 30,80 Punkten auf Rang fünf und sechs.
hren Platz an der Spitze des Feldes konnte die Französin Louise Petitjean auf ihrem zehnjäh-rigen Wallsch Versailles des Morins mit 24,60 Punkten behaupten. Ihre Teamkollegin Lisa Gualtieri auf O Ma Doue Kersidal ist ihr mit 24,80 Punkten wie schon gestern nach der Dres-sur dicht auf den Fersen. Auf Rang drei folgt aktuell als beste deutsche Teilnehmerin Nicolet-ta Massmann aus Hessen auf dem erst achtjährigen Maestro,mit 26,30 Punkten und einem deutlichen Vorsprung vor der Vierten, Jule Krüger auf Golden Grove Simon mit 28,60 Punk-ten.
Ihren Vorsprung deutlich ausbauen konnten die Reiter der Equipe Tricolore, die mit 81,60 Punkten führen. Mit 96,30 Punkten folgt das deiutsche Team vor der Mannschaft Italien (110,00) Punkten.
Die vom schönen Wetter überraschten Zuschauer erlebten rasante Ritte ohne Verletzungen und sind schon gespannt, wer von den 37 Teilnehmern nach dem abschließenden Springen morgen die Nase vorn haben wird. Um 9.30 Uhr klingelt die Startglocke für den ersten Rei-ter, seien Sie live dabei!